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Urgeschichte

270m). Chr. Die bisher älteste kartografische Darstellung fand man im Jahre 1963 im türkischen Çatal Hüyük bei den Ausgrabungen einer neolithischen Siedlung.Aus der Zeit der Urgeschichte hat man fast nur Sagen, Vermutungen und dürftige Nachrichten über Karten primitivster Art, von denen sich fast keine Spuren erhalten haben. Die Wandmalerei zeigt die Siedlung um 6200 v. mit ihren Häusern und dem Doppelgipfel des Vulkans Hasan Dag (3.



Mittelalter

Ebstorfer Weltkarte

B.Die europäische Kartographie des Mittelalters war, verglichen mit dem hohen Wissensstand der antiken Welt, ein bedeutender Rückschritt, vor allem aufgrund der wissenschaftsfeindlichen Haltung der Kirche. Die Kenntnisse wurden in der islamischen Welt weitergepflegt, deren Kartographie und Mathematik wegweisend für die europäische Kartographie der Renaissance wurde. Die verschiedenen Handzeichnungen, meist von Mönchen angefertigt, sind Versuche so genannter Weltkarten (mappae mundi), die aufbauend auf den Irrtümern des Ptolemäus, der noch lange als unfehlbare Quelle galt, sowie durch Missinterpretationen neuer Entdeckungen z. Marco Polos aber auch anderer Entdecker, gravierende Fehler enthielten: Asien rückte beispielsweise so weit gegen Osten, dass Kathai (China) nur noch 130° westlich von Spanien lag.

Jahrhundert), die des Marino Sanuto (1320), die Florentiner Seekarte (1351), die so genannte Katalunische Karte bzw. 1235), die Hereforder Weltkarte (ca.Zu diesen Weltkarten zählen die Ebstorfer Weltkarte (ca. 1270), die Haldinghams (im Dom zu Hereford, 14. der "Katalanische Atlas" (1375), der den jüdisch-mallorquinischen Kartografen Abraham und Jehuda Cresques (Vater und Sohn) zugeschrieben wird, die Karte Andrea Biancos (1436), die Weltkarte im Palazzo Pitti zu Florenz (1447), die Weltkarte des Andreas Walsperger (1448/9) sowie jene des Fra Mauro in der Biblioteca Marciana (Markusbibliothek zu Venedig, 1453).

Er trägt noch alle Spuren des unvollkommenen Wissens und der Irrtümer seiner Zeit.Der Globus des Nürnberger Gelehrten Martin Behaim von 1492, auch Martin Behaims Erdapfel genannt, kann als Schlussstein dieser Periode angesehen werden.




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