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Öffentlicher Verkehr

Westliches Vorfeld des Hauptbahnhof

Andere Personenbahnhöfe, die früher der Anbindung der mittlerweile eingemeindeten Vororte dienten, werden meist als Haltepunkte für S-Bahn und Regionalbahn genutzt. Die beiden wichtigsten Personenbahnhöfe in Dresden sind der Hauptbahnhof und der Bahnhof Dresden-Neustadt.Die Stadt liegt an den End- und Verknüpfungspunkten der Berlin-Dresdner Eisenbahn, der Leipzig-Dresdner Eisenbahn, der Albertbahn (nach Chemnitz, einem Teilstück der Sachsen-Franken-Magistrale, die bis Nürnberg verläuft), der Sächsisch-Schlesischen Eisenbahn (nach Görlitz und Breslau) und der Elbtalbahn (nach Děčín und Fortführung weiter nach Prag). Zudem führen mehrere kleinere Strecken in alle Richtungen. Gegenwärtig werden Linien im Fernverkehr nach Berlin und Hamburg, Leipzig, Frankfurt am Main und Köln, Chemnitz und Nürnberg sowie nach Prag, Wien und Budapest betrieben.

Zug der Dresdner S-Bahn im Bahnhof Dresden-Niedersedlitz

Das Dresdner S-Bahn-Netz, das hauptsächlich für den Verkehr mit dem Ballungsraum um die Stadt und die Anbindung an den Flughafen in Klotzsche genutzt wird, besteht aus drei Linien. Auf der Teilstrecke Dresden-Mitte - Dresden Hbf - Heidenau - Pirna wurde wieder ein zweites Gleispaar eingerichtet, so dass ein Fahrplantakt von etwa einer Viertelstunde gefahren wird und ein noch dichterer Takt theoretisch möglich ist.

Dresdner Straßenbahnwagen NGT6DD vorm Zwinger

Schon in der Weimarer Republik gab es teilweise einen Dreiminutentakt. Bekannt ist Dresden auch für den zwischen 1931 und 1972 eingesetzten großen Hechtwagen. In den 1920er Jahren gab es zwei konkurrierende Straßenbahnunternehmen.Den Öffentlichen Personennahverkehr bedienen zwölf Straßenbahn- und über 30 Buslinien der Dresdner Verkehrsbetriebe AG sowie anderer Verkehrsbetriebe, so der „Hochlandexpress“, die Verkehrsgesellschaft Sächsische Schweiz oder die Regionalverkehr Dresden GmbH. Seit der letzten Linienumstellung verkehren 12 Straßenbahnlinien auf einem etwa 204 km langem Liniennetz, zu dem auch eine Strecke durch die benachbarten Städte Radebeul, Coswig und Weinböhla zählt. Diese Überlandbahn (Linie 4) ist mit 28,7 km auch die längste Linie im Dresdner Netz.

Die Dresdner Verkehrsbetriebe modernisieren seit Jahren ihr Netz und ihren Fuhrpark, der zu den modernsten in Deutschland zählt. An Wochenenden und Feiertagen sind im Normalfall ausschließlich Niederflurbahnen mit bequemen stufenlosen Einstiegen im Einsatz.

Den Übergang über die Elbe ermöglichen neben den Brücken (jeweils fährt auch mindestens eine Eisenbahn-, Bus- oder Straßenbahnlinie hinüber) auch drei Elbfähren, von der Johannstadt zur Neustadt, von Niederpoyritz nach Alttolkewitz sowie von Kleinzschachwitz nach Pillnitz.

Im Stadtteil Loschwitz gibt es außerdem eine Standseilbahn zum Nobelviertel „Weißer Hirsch“ sowie eine Schwebebahn nach Oberloschwitz, an deren Bergstation sich eine hervorragende Aussicht auf die Stadt und das südwestliche Umland bietet.

Flughafen Dresden

Diese wurden durch Busse mit Dieselantrieb ersetzt.Bis 1975 fuhren in Dresden auch Oberleitungsbusse. Zudem fuhren zwischen 1903 und 1904 in dem damals noch eigenständigen Ort Klotzsche die Oberleitungsbusse der Haide-Bahn.

Auf der Elbe fahren die Raddampfer der Weißen Flotte und stellen ausschließlich touristisch genutzte Verbindungen elbaufwärts in die Sächsische Schweiz und elbabwärts nach Meißen bereit.

Umstritten sind die Bestrebungen des Flughafens den Nachtflugverkehr auszudehnen.Im Norden von Dresden, in Klotzsche, liegt der Flughafen Dresden mit nationalen und internationalen Fluglinien. Er wurde nach der Wiedervereinigung saniert und hat daher gut ausgebaute Terminals sowie eine gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr. Betroffen sind insbesondere die Anwohner der Gartenstadt Hellerau.




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